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Im Interview - Ante Lopar Chef-Zahntechniker

Chefzahntechniker Ante LoparAnte Lopar, Chef-ZahntechnikerChef-Zahntechniker Ante Lopar von der gemeinschaftlichen Zahnarztpraxis Dr. Kusche und Dr. Mückenheim blickt auf über 30 Jahren Erfahrung in der Dentalästhetik im In- und Ausland zurück, darunter in der Schweiz, in Schweden und in den USA. Seine Spezialität sind unter anderem Frontzahn-Restaurationen. Ante Lopar über die Vorteile schöner Zähne und warum das Alter eines Klienten heute eigentlich überhaupt kein Thema mehr ist.

 


Wie wichtig sind Frontzähne für ein schönes Lächeln?

Die Zähne definieren die Dominanz von Menschen. Es kommt auf das richtige Auftreten an. Meist schauen wir unserem Gegenüber sogar erst auf die Zähne und dann erst in die Augen, wie Verhaltensforscher wissen. Schöne Zähne sagen viel aus! Ob groß oder klein, viereckig oder lang, das ist egal. Die Zähne eines Menschen müssen zum Gesicht passen. Ein Beispiel sind auffällige Zähne. Lange große Zähne waren früher gesellschaftlich nicht akzeptiert. Heute haben viele Fotomodelle individuelle Frontzähne, sogar ein natürlicher leichter Schiefstand ist gewollt. Auch lange große Zähne sind in.

Wann wünschen Patienten eine Frontzahnbehandlung?

Als allererstes geht es meist um die Farbe. Viele Patienten wollen die Farbe ihrer Zähne ändern. Dann kommen auch Patienten zu uns, die kleine Zähne haben, sie wollen größere Zähne. Im dritten Fall geht es um die Erneuerung von Kronen / Veneers oder stark gefüllten Zähnen und die Neugestaltung von Frontzähnen.

Was sind Ihre Behandlungen erster Wahl bei im Prinzip schönen Zähnen?

Alles beginnt mit der Dentalhygiene. Wenn die Zähne gereinigt worden sind, bekommen viele Menschen ganz neue Vorstellungen davon, was wirklich möglich ist. Viele unserer Patienten wünschen sich dann ein Bleaching. Dass sich die Zähne im Alter verfärben, ist ja normal. Es gilt aber auch: Wenn man die Zähne verändert, vor allem die Farbe, dann verändert sich auch das gesamte Gesicht, der erste Eindruck. Und es ist so: Weiße Zähne vermitteln einen jugendlicheren Auftritt.

Welche wenig invasiven oder non-invasiven Methoden der dentalästhetischen Behandlung bevorzugen Sie?

Unser Leitmotiv ist es, so wenig wie möglich die Zähne abzutragen. Deshalb kommt bei uns vorzugsweise die Veneer-Technik zum Einsatz. Veneers, das sind hauchdünne Keramikplättchen, die auf die Zähne aufgeklebt werden. Diese können nur etwa 0,3 Millimeter dick sein. Die Veneers sind aus rein keramischem Material, sie werden fest verklebt und halten ein Leben lang.

Sie arbeiten in der Praxis eng mit dem Patienten zusammen und können nach Bedarf schnell anpassen. Wie läuft diese Kooperation praktisch ab?

Heute ist der Zahntechniker enger und unmittelbarer in die Behandlung eingebunden. Ich kann direkt mit dem Patienten nach seinen Vorstellungen und nach dem Abdruck ein Simulationsmodell erstellen. Das ist ein Riesenvorteil.

Was sind Ihre Erfahrung mit dem Vorher-Nachher einer kosmetischen Zahn-Behandlung?

Unsere Patienten wirken oft komplett umgekrempelt. Sie sehen diese Menschen ganz anders strahlen. Ihr Auftreten gewinnt an Sicherheit. Viele Leute entwickeln nämlich Mimikprobleme, wenn sie keine schönen Zähne haben. Da wird meist die Oberlippe herunter gezogen, man versucht, die Zähne zu verstecken. Das ist wie eine Blockade im Kopf, diese Menschen zeigen ungern ihre Zähne. Man lächelt weniger oder gar nicht. Menschen mit schönen Zähnen hingegen treten ganz anders auf.

Eine kosmetische Zahn-Behandlung ist aber sicher doch auch eine Kostenfrage, oder?

Ohne Zweifel, hier gibt es jedoch auch verschiedene Materialien und Preisklassen. Aber man gibt heute viel Geld aus für das Haus, für ein schönes Auto. Wie wäre es denn, wenn man auch mal in sein eigenes Aussehen investiert?

 

 

 

 

 

 

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